Verletzter Feuerwehrmann bei Vollbrand einer Scheune in Mintraching - Feuerwehren können Wohnhaus retten

Am Freitagnachmittag wurden die Feuerwehren aus Mintraching, Neufahrn, Eching, Achering, Freising, Goldach, Massenhausen, Günzenhausen, Giggenhausen, die UG-ÖEL, die Kreisbrandinspektion sowie Rettungsdienst und Polizei um 14:19 Uhr nach Mintraching mit dem Stichwort „B4 - Stall/Scheune“ alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt war eine dunkle Rauchsäule über dem Ort zu sehen, beim Eintreffen der ersten Kräfte bot sich folgende Lage: eine, direkt an das Wohnhaus angrenzende Scheune mit gelagerten landwirtschaftlichen Maschinen stand im Vollbrand - durch die enorme Wärmestrahlung sowie starkem Wind drohte das Feuer gerade auf das Wohnhaus überzugreifen. Durch einen zeitgleichen und massiven Einsatz mehrerer Wasserwerfer sowie Atemschutztrupps im Innen -, und Außenangriff und einer koordinierten Riegelstellung von drei Seiten aus konnte dies jedoch noch in der sprichwörtlichen „letzten Sekunde“ verhindert werden.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde eine Warnung der Bevölkerung in der Umgebung über WarnApps sowie Mobelas veranlasst.

Die massiven Löscharbeiten zeigten rasch Wirkung, nach ca 30 Minuten war das Feuer unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich aufgrund der hohen Brandlast in der Scheune sowie aufgrund der akuten Einsturzgefahr des Brandobjektes als langwierig dar. Zur Kontrolle auf verbliebene Glutnester wurde die Drohnengruppe des Landkreises nachgefordert, mittels verbauter Wärmebildkamera der Drohne konnten mehrere Brandherde ausfindig gemacht und schlussendlich abgelöscht werden.

Während der Löscharbeiten war die Dorfstraße in Mintraching für ca. Fünf Stunden komplett gesperrt.

Ein Feuerwehrmann wurde bei den Löscharbeiten verletzt, er musste durch den anwesenden Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden.

Insgesamt waren ca. 160 Kräfte der Feuerwehren mehr als fünf Stunden im Einsatz.

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