Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung im Corona-Einsatz

Zahlreiche Organisationen und Einrichtungen, Haupt- und Ehrenamtliche, sind seit drei Monaten daran beteiligt, die Corona-Krise auch im Landkreis Freising beherrschbar zu machen. Angehörige der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG ÖEL) sowie der Kreisbrandinspektion errichteten zur Lagebewältigung im März eine Örtliche Einsatzleitung (ÖEL) im Feuerwehrausbildungszentrum (FAZ) in Zolling.

Die UG richtete im Schulungsraum des Dachgeschosses einen Stabs-/Besprechungsraum und im Aufenthaltsraum den zugehörigen Kommunikationsraum ein. Dazu ordneten die Mitglieder das vorhandene Mobiliar für eine optimale Zusammenarbeit der Sachgebietsfunktionen an, stellten Lagetafeln auf, legten LAN-Leitungen und stellten Büromaterial bereit. Zudem wurde darauf geachtet, dass die Zugänglichkeit zum gesamten Stabsbereich kontrollierbar war. Nach Abschluss dieser Maßnahmen wurden alle verfügbaren Angehörigen der Unterstützungsgruppe in den Aufbau und die Abläufe der Örtlichen Einsatzleitung eingewiesen.

Darüber hinaus betreuten Kräfte der UG ÖEL zusammen mit der Kreisbrandinspektion den Testbetrieb an der Teststelle auf dem Gelände des Landkreisbauhofes in Zolling, in der Anfangsphase wurden sie noch von Kräften der ABC-Gruppe des Landkreises Freising unterstützt.

Innerhalb der ÖEL wurden Lagebesprechungen durchgeführt, Informationen ausgewertet, Entscheidungen getroffen und an die am Einsatz beteiligten Organisationen wie Feuerwehr, THW, Hilfsorganisationen etc. weitergegeben. Dies betraf unter anderem die Koordination der Herstellung von Flächendesinfektionsmittel, die Verteilung von Schutzausrüstung an die Feuerwehren, die Auswertung der COVID-19-Teststelle, die Erfassung infizierter Personen und Einsatzkräfte sowie das Führen von Statistiken und Übersichten. Auch in dieser schwierigen Zeit zeigte sich beispielhaft, wie gut die Zusammenarbeit zwischen den Organisationen und der ÖEL funktioniert.

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