In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Attenkirchen und Au/Hallertau um 01:28 Uhr gemäß „THL3 - VU 1 oder 2 PKW, Person eingeklemmt“ zu einem schweren Verkehrsunfall auf die B301 Höhe Pfettrach alarmiert.
Laut erster Meldung der ILS Erding war ein Pkw gegen einen Baum geprallt, wobei sich eine bewusstlose Person im Fahrzeug befinden und eingeklemmt sein sollte.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die gemeldete Lage.
Aufgrund der vorgefundenen Situation wurde durch die beiden Feuerwehren umgehend eine Sofortrettung des Fahrers eingeleitet. Zur technischen Rettung kamen zwei hydraulische Rettungssätze der beiden Feuerwehren zeitgleich zum Einsatz. Aufgrund der massiven Deformierung des Fahrzeuges auf der Fahrerseite gestaltete sich die Rettung anspruchsvoll. Durch die professionelle und koordinierte Zusammenarbeit beider Feuerwehren konnte der schwerstverletzte Patient jedoch schnellstmöglich aus dem Fahrzeug befreit und an den Rettungsdienst übergeben werden.
Parallel zur technischen Rettung wurde aufgrund der schweren Verletzungen ein Rettungshubschrauber nachgefordert.
Die Feuerwehren richteten hierfür auf der Wiese direkt neben der Bundesstraße einen Landeplatz ein und leuchteten diesen aus.
Nach weiterer intensivmedizinischer Versorgung im Rettungswagen durch den Notarzt des Intensivtransporthubschraubers „Christoph München“ sowie die RTW Besatzung wurde der Patient gemeinsam durch Feuerwehr und Rettungsdienst zum Hubschrauber transportiert und in eine Klinik nach München geflogen.
Im Anschluss übernahmen die Feuerwehren die Aufräumarbeiten sowie das weiträumige Ausleuchten der Einsatzstelle für die Unfallaufnahme durch die Polizei.
Die Bundesstraße B301 war für die Dauer von etwa drei Stunden vollständig gesperrt.
Vor Ort eingesetzt waren die Feuerwehren aus Attenkirchen und Au mit sechs Fahrzeugen und ca. 50 Einsatzkräften. Ebenfalls kam das Team der PSNV-E der Kreisbrandinspektion zum Einsatz.






