In den vergangenen Wochen war im Feuerwehrausbildungszentrum in Zolling wieder einiges geboten. Mit verschiedenen Lehrgängen und einer wertvollen Unterstützung für den Fachbereich Atemschutz zeigt sich einmal mehr, wie intensiv und vielseitig die Ausbildung im Landkreis aktuell gestaltet wird.
Ein besonderes Highlight war der erstmalig durchgeführte Pilotlehrgang „Gewaltsames Öffnen von Türen“, der Mitte April in Marzling stattfand. Austragungsort waren die Räumlichkeiten der Firma Switchboombang. Insgesamt 12 Teilnehmer aus Feuerwehren im Landkreis hatten dort die Möglichkeit, den sicheren und effektiven Umgang mit dem „Halligan-Tool“ zu erlernen. Nach einer theoretischen Einführung stand vor allem die Praxis im Vordergrund: Verschiedene Techniken zum gewaltsamen Öffnen von Türen wurden intensiv trainiert, mit dem Ziel, im Einsatzfall schnell und möglichst verletzungsfrei handeln zu können. Gerade bei Gefahr im Verzug ist dieses Können im Feuerwehralltag von großer Bedeutung. Der Lehrgang wurde erfolgreich durchgeführt und wird künftig fest in den Ausbildungskatalog des Landkreises aufgenommen.
Ebenfalls erfolgreich abgeschlossen wurde die Maschinistenausbildung. Insgesamt 18 neue Maschinisten konnten ihre Ausbildung beenden und stehen nun den Feuerwehren im Landkreis zur Verfügung. Der Lehrgang fand über mehrere Tage hinweg – sowohl unter der Woche als auch am Wochenende – im Feuerwehrausbildungszentrum in Zolling statt. Neben theoretischen Inhalten wie rechtliche Grundlagen wie Straßenverkehrsordnung etc. lag ein besonders großer Fokus auf der praktischen Ausbildung. Dazu gehörten unter anderem das Verlegen langer Schlauchleitungen sowie der sichere Umgang mit Pumpen und technischen Geräten. Die Teilnehmer konnten sich so umfassend auf ihre verantwortungsvolle Aufgabe vorbereiten und ihr Können und Wissen bei der Abschlussprüfung unter Beweis stellen.
Zusätzlich durfte sich auch der Fachbereich Atemschutz über neue Ausstattung freuen: Die Firmen Stirner, Dönges und Seek spendeten zwei Hohlstrahlrohre sowie zwei Wärmebildkameras. Seitens des Kreisfeuerwehrverbandes und der Ausbildungsleitung wird hierfür ein herzlicher Dank ausgesprochen. Diese Unterstützung ist ein wichtiger Beitrag zur weiteren Stärkung der Ausbildung und erhöht zugleich die Sicherheit im Einsatzdienst. Auch die Realbrandausbildung wurde wieder aufgenommen und die Saison 2026 hat begonnen.








