Jahresrückblick 2025

Das Jahr 2025 stellte die Landkreiswehren erneut vor zahlreiche Herausforderungen. 
Mit 3.762 Einsätzen wurde das hohe Einsatzniveau der vergangenen Jahre bestätigt. Insgesamt leisteten die Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner dabei 44.084 Einsatzstunden – eine eindrucksvolle Zahl, die das enorme ehrenamtliche Engagement im Landkreis widerspiegelt.

Bereits zu Beginn des Jahres zeigte sich, wie fordernd 2025 werden sollte. Der Januar entwickelte sich zu einem besonders einsatzintensiven und belastenden Monat für die Einsatzkräfte. Gleich zu Jahresbeginn sorgte ein Pkw, der im Bereich Zolling in den Amperkanal stürzte, für einen aufwändigen und technisch anspruchsvollen Feuerwehreinsatz. Wenige Tage später ereignete sich ein tödlicher Verkehrsunfall in Langenbach, bei dem für eine Person leider jede Hilfe zu spät kam. Ebenfalls noch im Januar forderte ein schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn bei Moosburg zwei Menschenleben.

In den folgenden Wochen und Monaten prägte das klassische „Tagesgeschäft“ den Einsatzalltag der Feuerwehren. Zahlreiche ausgelöste Brandmeldeanlagen, Verkehrsunfälle auf Autobahnen und Landstraßen sowie kleinere Brände und technische Hilfeleistungen hielten die Wehren kontinuierlich auf Trab. Über all diese Einsätze zu berichten wäre kaum möglich, dennoch machten sie den Großteil des Einsatzgeschehens aus.

Besondere Einsätze waren unter anderem der Großbrand einer Lagerhalle in Neufahrn im Februar, ein Wohnhausbrand in Moosburg im März, eine brennende Scheune in Tegernbach sowie der Großbrand eines Entsorgungsunternehmens im benachbarten Landkreis Erding.
Durch das schnelle und entschlossene Eingreifen der Einsatzkräfte konnte jeweils eine weitere Ausbreitung der Brände verhindert und größere Schäden abgewendet werden.

Von großen Unwettern oder Hochwasser blieb der Landkreis zwar verschont, dennoch sorgten mehrere Gewitter- und Unwetternächte für zahlreiche Einsätze. Im Sommer forderten zudem mehrere Flächen- und Feldbrände die Feuerwehren, darunter ein Großbrand im Stadtgebiet Freising, bei dem ein Mähdrescher und ein angrenzendes Feld in Flammen standen.

Auch im Thema Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe sind die Landkreiswehren gut vorbereitet und ausgerüstet - ein Einsatz Ende Juli zeigte dies eindrucksvoll: in Au in der Hallertau führte der Brand in einem Umspannwerk zu einem großflächigen Stromausfall in Teilen der Region. Die Feuerwehren in den betroffenen Orten richteten daraufhin sogenannte „Leuchttürme“ an ihren Gerätehäusern ein und dienten der Bevölkerung als zentrale Anlaufstellen – insbesondere bei medizinischen Notfällen und dringenden Anliegen.

Ein weiterer herausfordernder Einsatztag war Allerheiligen: Nach einem schweren Verkehrsunfall in Paunzhausen war ein Insasse des verunfallten Fahrzeuges abgängig - hier kam die Drohnengruppe der Feuerwehr zum Einsatz. Bereits bei zwei weiteren Vermisstensuchen in Inkofen und Au/Hallertau im Mai war die Drohnengruppe ebenfalls vor Ort. Hier konnten beide vermissten Personen erfolgreich aufgefunden werden. 

Vielerorts gelang es den Einsatzkräften im vergangenen Jahr, größeren Schaden zu verhindern, Sachwerte zu schützen und Menschenleben zu retten. Leider war dies jedoch nicht bei jedem Einsatz möglich. Umso mehr verdienen die Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner höchsten Respekt für ihren Einsatz – auch dann, wenn sie mit den Grenzen des Machbaren konfrontiert werden.

Dieser Rückblick zeigt nur einen kleinen Ausschnitt des Einsatzgeschehens im Jahr 2025. Er macht jedoch deutlich, mit welcher Professionalität, Einsatzbereitschaft und Aufopferung die Feuerwehren rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung da waren.

Die Feuerwehren im Landkreis Freising.
Einsatzbereit: 365 Tage im Jahr.

Hier sind sie nun - die Bilder des Jahres 2025:

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