Hochwasserpegel an der Isar sinkt – Koordinierungsgruppe beobachtet die Lage

Erstellt von Landratsamt Freising |

Die Hochwassersituation im Landkreis Freising entspannt sich inzwischen, nachdem die Regenfälle am Dienstag aufgehört haben. Dennoch traf sich am Mittwochmorgen im Landratsamt Freising eine Koordinierungsgruppe mit Vertretern aus dem Bereich Katastrophenschutz sowie Feuerwehr und THW mit der stellvertretenden Landrätin Anita Meinelt, um die Lage und das weitere Vorgehen zu besprechen.

Der Pegelstand der Isar in Freising hat in der Nacht seinen Scheitel mit 3,36 Meter erreicht und lag damit oberhalb der Meldestufe 2 (von 4). Seither sinkt der Pegel kontinuierlich. Die Kreisstraße FS 13 zwischen Oberhummel und Gaden bleibt dennoch bis auf Weiteres gesperrt, bis die Gefahr einer Überflutung gebannt ist. Das Landratsamt rät derzeit aufgrund des immer noch hohen Wasserstandes außerdem davon ab, den Isarradweg zu benutzen oder eine Bootsfahrt auf der Isar zu unternehmen, um sich nicht in Gefahr zu bringen.

Bereits seit Dienstag ist die Gruppe Wasserschaden/Pumpe des Technischen Hilfswerks (THW) Freising in Bereitschaft, um schnellstmöglich einsatzbereit zu sein, falls es die Lage erforderlich macht. Unterdessen haben sich einige Kameraden der Feuerwehren Nandlstadt und Au unter Führung von Kreisbrandinspektor Helmut Baur am Mittwochmorgen auf den Weg nach Übersee im Landkreis Traunstein gemacht, um dort bei der Bewältigung der Hochwasserlage Unterstützung zu leisten.

 

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Lagebesprechung am Landratsamt (v.l.): Marco Eisenmann (THW), Kreisbrandrat Manfred Danner, stellvertretende Landrätin Anita Meinelt, Abteilungsleiter Tobias Diepold sowie Florian Brunnbauer und Jan Schuster (Sachgebietsleiter) vom Katastrophenschutz.
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Folgende Kameraden machten sich auf den Weg nach Übersee (v.l.): Michael Wagensonner, Jörg Georg, Christoph Schröder, Georg Siebler (alle Freiwillige Feuerwehr Nandlstadt), Sebastian Brendel, Dennis Möhring, Michael Hillebrand und Helmut Baur (Alle Freiwillige Feuerwehr Au).