Großeinsatz in Au/Hallertau - Feuer in Hopfenverarbeitungsfirma

Knapp 24 Stunden nach dem letzten Großeinsatz im nördlichen Landkreis folgte am Montagmorgen der nächste „B4“ Alarm in der Hallertau.

Die Feuerwehr Au wurde um vier Uhr morgens über die Brandmeldeanlage zu der örtlichen Firma alarmiert, beim Eintreffen der ersten Kräfte konnte eine starke Verrauchung über mehrere Stockwerke des Gebäudes sowie der Vollbrand einer Mühle im 2. OG bestätigt werden. Daraufhin wurde das Alarmstichwort erhöht und weitere Feuerwehren aus dem Abschnitt 5, die Kreisbrandinspektion, die UG-ÖEL, der Rettungsdienst sowie Fach KBM Atemschutz alarmiert.

Unverzüglich wurde ein massiver Löschangriff über mehrere Rohre vorbereitet, Atemschutztrupps aus Au, und Enzelhausen konnten den Brand zügig löschen, die Wehren aus Tegernbach, Nandlstadt und Attenkirchen unterstützten bei der Öffnung und Kontrolle der Rohrleitungen in den Stockwerken 2-4 sowie beim Ausräumen der zahlreichen Glutnester.

Da auch hier ersichtlich war, dass sich diese Arbeiten länger hinziehen werden, wurde die SEG Betreuung und Verpflegung des BRKs alarmiert, auch wurden wieder warme Zelte als Aufenthaltsräume für die wartenden Geräteträger aufgestellt und Getränke sowie Verpflegung bereitgestellt.

Nachdem alle Glutnester gelöscht und die Anlage demontiert war, folgten langwierige Belüftungsmaßnahmen - hier kamen insgesamt sechs Überdrucklüfter zum Einsatz.

Insgesamt waren 10 Feuerwehren mit ca. 130 Feuerwehrkräften im Einsatz, der Rettungsdienst war mit zwei RTWs sowie dem Notarzt vor Ort. Zwei Mitarbeiter der Firma wurden bei ihren Löscharbeiten verletzt und mussten mit Rauchgasintoxikationen in naheliegende Krankenhäuser eingeliefert werden.

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