Großeinsatz: Brand in Freisinger Wohnanlage - 5 Personen verletzt, mehrere Wohnungen unbewohnbar

Um die Mittagszeit wurde zunächst die Freisinger Feuerwehr mit dem Stichwort „B3“ zu einem Zimmerbrand in die Bourdonstraße alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt der Kräfte wurde aufgrund zahlreicher weiterer Anrufe die Alarmstufe auf „B4“ erhöht und weitere Feuerwehren sowie die UG-ÖEL und Vertreter der Kreisbrandinspektion eilten nach Freising.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte schlugen Flammen bereits aus dem Fenster im zweiten OG und drohten aufgrund der Intensität des Brandes in weiter oben gelegene Stockwerke überzuschlagen - durch einen kombinierten Innen- sowie einen Außenangriff durch den Innenhof konnte dies durch die Wehr aus Freising rechtzeitig verhindert werden.

Zu diesem Zeitpunkt lief bereits die Evakuierung der noch im Haus befindlichen Bewohner auf Hochtouren. Eine Person wurde durch einen Angriffstrupp mittels Fluchthaube durch das Treppenhaus gerettet.

Um weiteres Personal sowie Atemschutz an die Einsatzstelle zu bekommen wurde die Alarmstufe noch einmal auf „B5“ erhöht.

Der massive Löschangriff zeigte zügig Wirkung, nachdem „Feuer aus“ gegeben werden konnte folgten langwierige Belüftungsmaßnahmen - diese zogen sich bis in den späten Nachmittag.

Gemeinsam mit den zuständigen Behörden kümmerte sich die Einsatzleitung der Feuerwehr Freising um eine Unterkunft für die insgesamt 57 Bewohner der Wohnanlage.

Während die meisten Bewohner heute in ihre Wohnungen zurückkehren können, bleiben mehrere Wohneinheiten jedoch aktuell unbewohnbar.

Die Feuerwehr Marzling wurde zur Wachbesetzung in die Freisinger Hauptwache alarmiert, da zeitweise alle Wehren aus dem Stadtgebiet am Einsatz in der Bourdonstraße gebunden waren.

Ein glücklicher Zufall beim Einsatz war die Uhrzeit - ein solch intensives Brandereignis in den Nachstunden wäre weitaus dramatischer verlaufen. Der große Dank gilt wieder einmal der hervorragenden Zusammenarbeit aller beteiligten Einsatzkräfte vor Ort!

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