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„Boot gekeentert, mehrere Personen im Wasser“

Am letzten Mittwoch (27.07.2016) wurde um 18.40 Uhr - im Bereich zwischen der Fußgängerbrücke Höhe Dietersheim und der Brücke an der Staatsstraße 2053 - eine Einsatzübung zur Personenrettung durchgeführt.

Die Feuerwehren aus Dietersheim, Mintraching, Neufahrn, Goldach und Hallbergmoos haben gemeinsam mit Einheiten der Wasserwacht aus Eching, Neufahrn und Freising  eine Einsatzübung mit dem Einsatzstichwort „Boot gekeentert, mehrere Personen im Wasser“ veranstaltet. Im Bereich der Isar hat sich ein Unglück ereignet. Ein Schlauchboot mit mehreren Personen ist an einer natürlichen Schwelle gekeentert und die Insassen sind in dem fließenden Gewässer in Richtung Freising abgetrieben worden. Die genaue Lage der vermissten Personen konnte der Anrufer in der Integrierten Leitstelle Erding nicht nennen. Lediglich, dass 2-3 Personen hilflos im Wasser an der  Fußgängerbrücke Dietersheim bei Dietersheim gesichtet wurden und flussabwärts treiben.


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Die Alarmierungsplanung für die Isar sieht vor, dass die Feuerwehren zunächst aus verschiedenen Richtungen die beiden Flussufer absuchen und danach den nachrückenden Kräften der Wasserwacht die genaue Lage (Flußkilometer) mitteilen und erste Maßnahmen zur Vorbereitung der Personenrettung ergreifen. Die anrückenden Kräfte der Wasserwacht werden dann bei der Einbringung von ihren Booten in die Isar unterstützt.

Die Personensuche gestaltete sich wegen der üppigen Vegetation an der Isar schwierig und die Kräfte der Feuerwehren mussten sich ständig abstimmen, welche Bereiche bereits abgesucht worden sind. Die erste Person konnte jedoch bereits nach 5 Minuten geortet werden und die weiteren vermissten Personen weiter flussabwärts an einem natürlichen Weer ca. 2,5 Kilometer von der Unglücksstelle entfernt.

Die Wasserwacht konnte dann die Personen mit den Booten aufnehmen, anschließend an das rettende Ufer bringen und dem Rettungsdienst zur weiteren Behandlung übergeben.

Die Übung wurde gegen 20.00 Uhr beendet  und anschließend trafen sich die Teilnehmer am Feuerwehrgerätehaus in Mintraching zur Nachbesprechung.

Insgesamt waren an der Übung rund 20 Kräfte der  Wasserwacht und rund 50 Kräfte der Feuerwehren beteiligt.
Die Übungsleitungen der Wasserwacht (Frank Stürzebecher) und der Feuerwehr (Helmut Schmid) waren mit dem Übungsablauf sehr zufrieden und in der gemeinsamen Abschlussbesprechung wurden die gewonnen Erkenntnisse ausgetauscht.

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